Notbetreuung nur in absoluten Ausnahmefällen

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Die ausgeweiteten Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Notbetreuungen in Kitas und Schulen sollen nur in absolut unumgänglichen Fällen genutzt werden. Diese Bitte äußert Bürgermeister Dr. Alexander Berger.

„Das Beste ist und bleibt, wenn Kinder zuhause betreut werden“, lautet sein Appell. Je kleiner die sozialen Gruppen sind, um so besser sei der Schutz vor Infektionen. Nur in den Fällen, in denen keine Betreuung in den eigenen vier Wänden gewährleistet werden kann, kommen die Notgruppen in Betracht.

Zu den zwingenden Voraussetzungen für die Nutzung der Notbetreuung zählen:

- Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit,
- Tätigkeit als Schlüsselperson im Bereich der kritischen Infrastruktur,
- das zu betreuende Kind muss gesund sein,
- anderer Elternteil kann begründet keine Betreuung sicherstellen.

„Wir müssen die Gruppen so klein wie möglich halten“, wiederholt Berger seine Bitte und dankt allen, die in diesen Tagen Beruf und Erziehung unter erschwerten Bedingungen vereinen müssten. Arbeitgeber sollten weiter nach kreativen Möglichkeiten suchen, erziehenden Beschäftigten Freiräume zu schaffen.

Ab Montag, 23. März, dürfen auch solche Eltern ihre Kinder in die Notbetreuung bringen, bei denen nur ein Teil als Schlüsselperson in einem systemkritischen Bereich arbeitet. Zusätzlich bieten ab dem kommenden Wochenende Kitas und Schulen Notbetreuungen am Wochenende an. Eine entsprechende Regelung hat das Land NRW beschlossen.

Links zur Ausweitung der Kinderbetreuung und Leitlinie zur Bestimmung des Personals in kritischen Infrastrukturen:

www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/20.03.20_informationsschreiben_des_mkffi_nrw_neue_regelungen_schluesselpersonen_wochendbetreuung_0.pdf

www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/erlass_leitlinie_kritis.pdf

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