Volksbund sammelt für die Jugendarbeit

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Die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) steht in diesem Herbst erneut im Zeichen seiner Jugend- und Bildungsarbeit. Den Höhepunkt in Ahlen bildet die sogenannte Prominentensammlung.

Am Samstag, 7. Dezember, warten Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie kommandierende Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr an publikumsintensiven Plätzen im Stadtgebiet mit Sammeldosen auf. Die diesjährige Sammlung erinnert an den 100. Gründungstag des Volksbundes.

„Für Schülerinnen und Schüler beeindruckend sind immer wieder die Fahrten zu Volksbund-Gedenkstätten, auf denen das Grauen der Kriege und des Völkermordes im Kontakt mit Gleichaltrigen anderer Nationen erlebbar wird“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger und ruft die Ahlener Bevölkerung zu großzügigen Spenden auf. Hervorzuheben sei das Engagement, das in der Bildungspartnerschaft „Gedenkstätten und Schulen“ sichtbar werde, die die Fritz-Winter-Gesamtschule, die Stadt Ahlen und der Volksbund vor drei Jahren unterzeichnet haben. „Unsere Aufgabe ist es, insbesondere mit jungen Menschen über die Geschichte der Kriege ins Gespräch zu kommen, damit unsere glückliche Situation, in Frieden und Freiheit leben zu dürfen, überhaupt eingeschätzt werden kann“, ergänzt Rainer Legant, Lehrer an der Gesamtschule und Sprecher des Arbeitskreises weiterführender Schulen. Der Arbeitskreis steuert und bündelt seit zehn Jahren Aktivitäten von Schulen und Stadt im Bereich der Erinnerungskultur. 

Jährlich besuchen mit dem Volksbund bis zu 20.000 junge Menschen aus 30 Staaten die Gräber und Gedenkstätten der Toten von Kriegen und Gewaltherrschaft. Wer als Sammlerin oder Sammler die Arbeit des Volksbundes unterstützen möchte, kann sich dazu mit VDK-Ortsgeschäftsführer Wilfried Hejnal in Verbindung setzen. „Auch Vereine sind herzlich eingeladen, wenn sie unserer Kampagne unter die Arme greifen wollen“, sagt Hejnal, der für weitere Auskünfte telefonisch unter Tel. 02382 82358 zu erreichen ist.

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